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Was sind Opportunity-Botschafter?

Der Opportunity-Botschafter ist Teil des weltweiten Netzwerkes von Opportunity International gegen Armut. Die Identifikation mit der Vision von Opportunity International bildet das Fundament unserer gemeinsamen Arbeit.

Unser Botschafter erlebt die persönliche Betroffenheit an sich selbst und öffnet die Türen zu anderen Menschen, die wir für unsere Arbeit begeistern wollen.
Seniorität und das Bewusstsein, Teil einer weltweiten Bewegung zu sein, verbindet den Opportunity-Botschafter mit den hohen Ansprüchen an die Qualität unserer Tätigkeit.
Er kennt die Arbeit vor Ort und erhält seine Information und Motivation aus der dynamischen Entwicklung der von uns betreuten Kreditnehmer und deren Umfeld.

Unsere Opportunity-Botschafter

Opportunity International Deutschland sucht Menschen, die sich dieser Herausforderung gerne stellen wollen. Wir begleiten und unterstützen sie durch aktuelle Informationen über unsere weltweite Arbeit und durch persönliche Treffen mit dem Vorstand der Stiftung. 

Gerd Bockhorn

Gerd Bockhorn

Der Diplom-Mathematiker Gerd Bockhorn ist der erste Botschafter von Opportunity International Deutschland. Er wurde am 23.11.1943 in Leuna geboren. 25 Jahre lang war er bei IBM International tätig. In den letzten Jahren arbeitete er als IT-Leiter im ERGO-Konzern. Seine Hobbies sind Golf, Lesen und klassische Musik.

„Die Entwicklungshilfe über Kleinkredite hat mich sofort überzeugt, denn hier werden keine Almosen vergeben“, sagt Gerd Bockhorn. Im Februar 2006 hatte der Herrenberger zwei Projekte von Opportunity International in Indonesien besucht und daraufhin beschlossen, diese Arbeit intensiver zu unterstützen. In Indonesien erkundete der Manager im Ruhestand, wie die Arbeit vor Ort geschieht.
„Die Bilder von Zerstörung und Wiederaufbau in der vom Tsunami am stärksten betroffenen Region Banda Aceh und den Armenvierteln in der Megastadt Jakarta haben mich sehr beeindruckt. Es ist eben ein großer Unterschied, die Bilder auf dem Bildschirm zu sehen oder die Wirklichkeit“, berichtet Gerd Bockhorn.

Durch ein Radiointerview war er 2005 auf die Arbeit von Opportunity International aufmerksam geworden. Gerd Bockhorn ließ sich sofort von der Idee begeistern und ist zum ersten Opportunity-Botschafter ernannt worden. „Mir ist schon immer klar gewesen, dass wir die Armut in Entwicklungsländern bekämpfen müssen“, begründet er sein Engagement.
Gerd Bockhorn nutzt seine Kontakte heute, um die Arbeit von Opportunity International bekannter zu machen: „Das Engagement lohnt sich für die Menschen vor Ort und für eine positive Entwicklung in der Welt."

Manfred Eichtinger

Manfred EichtingerDer Unternehmensberater Manfred Eichtinger, Jg. 1952, ist verheiratet und hat vier Kinder. Er studierte Theologie, Zusatzstudien in Management mit Schwerpunkt Unternehmensstrategie und Personalentwicklung. Seit über 30 Jahren ist er in der Erwachsenenfortbildung (Profit- und Nonprofitbereich) aktiv. In seiner Freizeit spielt er leidenschaftlich und regelmäßig Fußball.

Als Theologe und Geschäftsführer der W.I.N.2 BeratungsGmbH lernte er mit den Jahren so manch mildtätige Organisation kennen, bis er vom Opportunity International-Konzept erfuhr, was ihn dann schnell und nachhaltig überzeugte. „Die Stichworte „Hilfe zur Selbsthilfe“, „Leben in Würde statt in Abhängigkeit“ und „Mikrokredite mit begleitenden Schulungen“ fassen für mich das wohl durchdachte und gut umgesetzte Hilfsprogramm zusammen“, sagt er. Außerdem begeistern ihn die hohe Rückzahlungsquote und der Effekt „Einmal gespendet, vielfach geholfen“.

Manfred Eichtinger ist von der Professionalität der Arbeit von Opportunity International überzeugt: „Opportunity International hat ein Programm, in das es sich lohnt zu investieren. Dies tue ich als ehrenamtlicher Opportunity-Botschafter aus Überzeugung, und zwar sehr gerne.“


Susanne Mohr 

Susanne MohrSusanne Mohr, geboren 1968 in Kassel, ist verheiratet und Mutter von zwei Pflegekindern. Schon während ihres Studiums der Wirtschaftsmathematik in Bielefeld hörte sie von Opportunity International - und war begeistert von der Idee, Menschen über Mikrofinanzierung Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen.

"Der Ansatz, Menschen durch Hilfe zur Selbsthilfe und Förderung der Eigeninitiative zu stärken, war mir schon seit der Kindergottesdienstzeit im Rahmen von Spendenaufrufen von "Brot für die Welt" bekannt", sagt Susanne Mohr. "Aber die Mikrokreditvergabe schien noch einen Schritt weiter zu gehen: Sofern Menschen zur Gründung eines Unternehmens in der Lage waren, sollten sie eine Chance durch Erhalt eines Darlehens bekommen - ohne dass ihnen etwas geschenkt wurde.
Nur für die Anfangszeit, also zum Aufbau einer entsprechenden Kreditvergabe-Organisation, wären Spenden erforderlich. Nach ein paar Jahren könnte diese Organisation weitgehend unabhängig von weiteren Spenden sein. Die Menschen, die sich quasi aus eigener Kraft aus extremer Armut befreien können, würden so keine "klassischen" Spenden mehr benötigen!"

Dieses Konzept wollte Frau Mohr unterstützen. Als der Sitz der Stiftung nach Bielefeld verlegt wurde, arbeitete Frau Mohr bereits als Steuerberaterin in Bielefeld und ergriff die Gelegenheit, auch praktisch als Opportunity-Botschafterin "mitzuarbeiten".

Erst kürzlich hat sich Susanne Mohr Projekte vor Ort, in der Dominikanischen Republik und in Mosambik, persönlich angesehen. Ihr Fazit: "Es muss noch viel mehr passieren. Wir müssen außerdem über flankierende Maßnahmen nachdenken. Infrastruktur, die Kleinunternehmern aus ländlichen Gebieten Zugang zu Märkten ermöglicht, lässt sich nicht so ohne Weiteres über Mikrokredite finanzieren. Ebensowenig wie sich der durch "Handelsabkommen" versperrte Zugang zu europäischen Märkten dadurch öffnen lässt."

Helmut Burlager 

Helmut Burlager Der Journalist Helmut Burlager, Jahrgang 1957, ist verheiratet und hat vier erwachsene Kinder. Er absolvierte eine Ausbildung zum Redakteur in seiner Heimatstadt Leer und ein Studium der Publizistik an der Freien Universität Berlin. Seit mehr als 30 Jahren ist er als Redakteur beim Jeverschen Wochenblatt / Friesischen Tageblatt in Jever tätig, seit 1994 als Chefredakteur. Durch berufliche Tätigkeit und persönliche Kontakte lernte er die Arbeit von Opportunity International kennen und schloss sich dem 2007 gegründeten Freundeskreis Weser-Ems an. Die Teilnahme an einem Insight-Trip nach Ghana im März 2008 überzeugte ihn vollends vom Nutzen der Mikrofinanzierung.

"Ich habe im Laufe meines Berufslebens eine ganze Reihe von spontanen Hilfsaktionen und längerfristigen Projekten im In- und Ausland mit angeschoben und die besonderen Möglichkeiten der Tageszeitung genutzt, um an das Mitgefühl und die Hilfsbereitschaft der Menschen zu appellieren und sie zum Spenden zu bewegen", sagt Helmut Burlager. "Dabei war es nicht immer leicht, die späteren Geldflüsse nachzuvollziehen und den Spendern belegen zu können, dass die Mittel auch sinnvoll eingesetzt worden sind."

In Ghana überzeugte sich der Journalist beim Besuch einer ganzen Reihe von Trustbanks in der Region Ho durch persönliche Anschauung davon, wie nachhaltig das System der Mikrofinanzierung wirkt und wie Mikrokredite das Leben nicht nur einzelner Frauen, sondern ganzer Familien und Dörfer positiv verändern. „Eine Idee", sagt Helmut Burlager, „die es verdient, darüber nicht nur einmal in der Zeitung zu schreiben, sondern sie dauerhaft persönlich zu unterstützen und mit allen modernen Mitteln der Kommunikation bekannter zu machen."

Verantwortung in die Welt tragen als Opportunity-Botschafter

OI Botschafter

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