Opportunity International setzt mit seinem ganzheitlichen Ansatz direkt auf der Graswurzelebene an. Wir bieten armen Menschen die Möglichkeit, sich selbst Schritt für Schritt aus der Armut zu befreien. Auf diesem Weg unterstützen wir sie durch speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Kleinkredite und begleitende Trainings.
Dabei ist ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit die Stärkung der Rolle der Frau; fast 90 Prozent unserer Kreditnehmer sind Frauen.
Eine philippinische Schneiderin kann eine Nähmaschine erwerben, ein Bauer in Afrika in eine Zisterne investieren oder eine indische Gemüseverkäuferin beim Großhändler eine größere Menge zum günstigeren Preis einkaufen. Bisher abhängig und entrechtet, erwirtschaften arme Menschen dank eines kleinen Kredites ein selbstständiges Einkommen. Für „normale“ Banken sind diese Kunden ohne Sicherheiten uninteressant. Ein Darlehen von 100 Euro verursacht fast ebenso hohe Verwaltungskosten wie eines von 100.000 Euro.
In unseren Vertrauensbanken (Trustbanks) entscheidet die Gruppe, ob jemand kreditwürdig ist. Sicherheiten wie ein Haus oder Wertgegenstände sind zwar nicht vorhanden, wohl aber der gute Ruf. Opportunity International verleiht aber nicht nur Geld. Wir schulen unsere Klienten parallel dazu und ermöglichen ihnen, Ersparnisse zu bilden und sich gegen Berufsunfähigkeit abzusichern. Das ist in Regionen, die von Malaria oder Aids betroffen sind, enorm wichtig.
Jede Volkswirtschaft profitiert von ihren Klein- und Kleinstunternehmern. Doch viele Arme gelten zu unrecht als nicht kreditwürdig. Ihnen geben wir die Chance sich selbst weiter zu entwickeln. Almosenempfänger zu sein ist würdelos - wir kennen nur Klienten!
Unsere Kreditnehmer sind für durchschnittlich sechs weitere Familienangehörige verantwortlich. Diese profitieren ebenso von der Hilfe von Opportunity International. Durch das zusätzlich erwirtschaftete Geld können Ernährung, Unterkunft und Gesundheitspflege verbessert und die Kinder zur Schule geschickt werden.
Mikrofinanzierung ist ein wirksames Mittel, um weltweite Armut zu reduzieren.
Die extreme Armut in den Entwicklungsländern hat viele ineinandergreifende Ursachen. Neben individuellen politischen Umständen und geographischen Gegebenheiten gibt es drei Hauptfaktoren, für die wir spezielle Lösungsansätze entwickelt haben:
Lesen Sie hier mehr zum Thema Armut. Die Menschen in den Entwicklungsländern sind in einem Kreislauf aus Armut und Elend gefangen. So trägt Opportunity International zur Armutsbekämpfung bei:
Hoher Bevölkerungszuwachs entsteht in erster Linie durch die Benachteiligung der Frau. Opportunity International hilft den Frauen in den Entwicklungsländern.
HIV/Aids und andere Krankheiten sind ein nicht zu unterschätzendes Thema in den armen Ländern. Oft könnte ihre Übertragung und damit die unkontrollierte Ausbreitung vermieden werden. Opportunity International hilft dabei:
Die Millenniumsziele der UNO wurden als Beitrag zur Bekämpfung der weltweiten Armut verabschiedet. Lesen Sie hier wie die Arbeit von Opportunity International zu ihrer Umsetzung beiträgt.
Ein weiteres Anliegen ist uns der schonende Umgang mit der Umwelt.