
In Rumänien wurden seit dem Fall des Kommunismus im Jahre 1989 schon viele wirtschaftliche und soziale Reformversuche unternommen. Vor zehn Jahren zählte man ca. eine Million Menschen, die in Armut leben. Heute sind es nahezu acht Millionen.
Die
unverhältnismäßige und ineffiziente Wirtschaftspolitik mit unzähligen
Fehlinvestitionen ließ das Land ab der Mitte der 1970er Jahre
unaufhaltsam in den Bankrott treiben. 1981 galt Rumänien als nicht mehr
kreditwürdig.
Trotz der nun positiven volkswirtschaftlichen Gesamtentwicklung bedarf die rumänische Wirtschaft weiterer Reformen. Bürokratie, Korruption, immer noch geringe Rechtssicherheit und Zollprobleme behindern weiterhin den dringend benötigten Zufluss ausländischen Kapitals.