
Der Zusammenbruch der Sowjetunion brachte eine neue Welt nach Osteuropa:
eine neue Wirtschaft entstand, es gab neue Hoffnung, aber auch neue
Risiken und Verunsicherung.
Durch Russlands desolate Wirtschaftslage und die Jugoslawienkriege mussten selbst gut ausgebildete Menschen nach anderen Wegen suchen, um ihre Familien zu ernähren. Staaten wie etwa Albanien machten einen Schritt nach vorn in die moderne Welt. In diesen Zeiten des allgemeinen Umbruchs sind es vor allem die armen Menschen, die unter der Situation am meisten leiden.
Opportunity
International war die erste Organisation, die das Konzept der
Mikrofinanzierung nach Osteuropa brachte. Über 80.000 Klienten in acht
Ländern profitieren mittlerweile von den Kleinkrediten, die ihnen
helfen, mit einem kleinen
Unternehmen ein ausreichendes
Einkommen zu erlangen. So trägt Opportunity International zu mehr
Stabilität und Fortschritt in dieser Region bei, die so nach und nach
neu aufgebaut wird.
Da diese Region allerdings nicht aus Entwicklungsländern im klassischen Sinn besteht, müssen hier die Kredite höher ausfallen, um den Menschen wirklich zu helfen. Während man in Afrika, Asien und Lateinamerika mit einem Kredit von 100 Euro schon viel bewegen kann, übersteigt ein Kredit in Osteuropa gelegentlich die Tausendergrenze. Damit wird dann aber nicht nur den Kreditnehmern selbst und deren Angehörigen geholfen, sondern meistens profitieren auch mehrere Angestellte davon.
Opportunity International Deutschland ist in Osteuropa mit zwei Projekten in Rumänien tätig.