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Klientengeschichten aus Indien

Eine Handvoll Reis macht einen Unterschied

 Handvoll Reis

Opportunity Internationals Partnerorganisation in Chennai, Indien, regte ihre Kreditnehmer an, selber anderen Menschen Gutes zu tun. So entstand der “Handvoll Reis Plan”.

Blinde Frau
 Eine junge blinde Frau liest aus der Bibel

Die Mitglieder der drei Trustbanks „Good Shepherd“, „Zion“ und „Pudhiya Yerusalem" haben neun Monate lang regelmäßig je eine Handvoll Reis wöchentlich für einen guten Zweck gesammelt. Daraus wurden am Ende 120 Kilogramm Reis. Dies bedeutet für 27 Frauen der Blindenmission einen Reisvorrat für einen ganzen Monat.

Am Mittwoch, dem 18. Juli 2007, kam dann der Höhepunkt. An diesem Tag wurden die Reissäcke den Frauen der Blindenmission übergeben. Um ihre Dankbarkeit auszudrücken, lasen die Frauen aus in Blindenschrift geschriebenen Bibeln und sangen Lieder. Einige der Zuschauer des Treffens waren so gerührt, dass auch sie spontan einige Beutel Reis spendeten.

Reisuebergabe
Die Reisübergabe

All dies ereignete sich unbemerkt von den Medien und damit abseits des öffentlichen Interesses. Es zeigt jedoch deutlich, dass im Leben unserer Kreditnehmer eine wirkliche Veränderung stattfindet.

Diese Frauen haben entschieden, von dem Wenigen, was sie besitzen, etwas abzugeben für Menschen, die noch weniger haben.

Bevor sie in das Mikrofinanzierungs-Programm von Opportunity International aufgenommen wurden, gehörten sie selber noch zu den Ärmsten der Armen. Heute sind sie in der Lage, etwas abzugeben. So geben sie die erfahrene Unterstützung an andere Menschen weiter.

Denn sie wissen, dass schon eine Handvoll Reis einen Unterschied machen kann!
 
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