Sambia ist ein faszinierendes Land, das zum Großteil aus Savannengebieten mit hohem Reichtum an vielfältigen Tierarten besteht. Doch es gibt auch eine andere Seite des Landes.
Laut UNO lebt über 70 Prozent der Bevölkerung in Sambia in Armut.
Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt nur etwa 37 Jahre. Der gewichtigste Grund dafür ist Aids: fast 17 Prozent der Sambianer sind HIV-positiv, alle 10 Sekunden stirbt ein Mensch in Sambia an Aids. Damit wird Tod, Trauer und Verzweiflung in fast jeder Familie in Sambia erlebt.
In Sambia konzentrieren wir uns in der Hauptstadt Lusaka auf ein 4-Stufen-Modell:
1. Stufe: Geringe Gruppenkredite für „Anfänger“ für z. B. einen kleinen Marktstand, eine Nähmaschine, etwas Werkzeug.
2. Stufe: Etwas höhere Gruppenkredite für „Fortgeschrittene“, die ihr kleines Unternehmen erweitern wollen.
3. Stufe: Hohe Gruppenkredite für Kleinunternehmer, deren Geschäft so erfolgreich ist, dass sie bereits selber ein oder zwei weiteren armen Menschen Arbeit geben können.
4. Stufe: So genannte Individualkredite für Einzelpersonen, die ihr erfolgreiches Kleinunternehmen so weit vergrößern möchten, dass sie bis zu zehn weiteren Menschen durch Anstellung zu einem Weg aus der Armut verhelfen können. Diese Klienten fungieren als Multiplikator und haben eine Vorbildfunktion.