Afrika
ist das Zentrum des weltweiten Elends, knapp die Hälfte der Bevölkerung
Afrikas lebt in extremer Armut. Insgesamt 54 Länder sind gezeichnet von
Bürgerkriegen, Hungersnöten, ethnischen Unruhen und korrupten Regimes.
Der überwiegende Teil der Menschen lebt in ländlichen Gegenden mit schlechter Infrastruktur. Die Siedlungen bestehen oft nur aus ein paar Hütten; es gibt weder Strom, noch Telefon, noch Verkehrsmittel.
Ohne Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur, ohne medizinische Versorgung für die Kranken und Düngemittel für die ausgelaugten Böden hat sich der enge Zusammenhang zwischen Hunger, Krankheit und Armut nur noch weiter verfestigt.
Die Lebenserwartung beträgt durchschnittlich 45 Jahre. 1-3 Millionen afrikanische Kinder sterben jährlich an Malaria; Afrika hat mehr als 10 Millionen Aids-Waisen. Die Familienangehörigen bleiben verzweifelt und oft mittellos zurück; sie müssen nun für noch mehr Angehörige sorgen.
Gegen
Malaria helfen präventive Impfungen und mit Insektiziden getränkte
Moskitonetze, gegen die HIV-Ansteckung allgemeine Aufklärung der
Menschen und Kondome. Beide Krankheiten können behandelt werden.
Aber
den Menschen in Afrika fehlt es bereits am Nötigsten, so dass sie das
Geld dafür nicht aufbringen können. Ein Brei aus verdorrten, von Käfern
befallenen Hirsekörnern ist oft das einzige Essen am Tag. Wenn Holz als
Brennmaterial ausgeht, gibt es ungekochtes Essen.
Über 157.000 Kreditnehmer in acht verschiedenen Ländern profitieren bereits
von einem Kleinkredit von Opportunity International. Um den Menschen im
Land noch besser helfen zu können, gründete Opportunity International
die Initiative „Lending Hope to Africa" - damit noch mehr arme Menschen
in der Lage sein werden, sich und ihre Angehörigen aus der Armut zu
befreien.
Opportunity International Deutschland ist in vier afrikanischen Ländern tätig. Besuchen Sie auf den nächsten Seiten die Menschen dort in unseren Projekten, Klientengeschichten und Bilderreisen.