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Hilfe für Frauen 

2/3 der Menschen, die in Armut leben, sind Frauen. Sie erledigen 67 Prozent der Arbeit weltweit, verdienen ca. 10 Prozent des Einkommens und ihnen gehört ca. 1 Prozent des Eigentums. Das heißt, Frauen sind im Allgemeinen bedeutend ärmer als Männer und verfügen über einen niedrigeren Sozialstatus. Viele arme Frauen und deren Kinder werden von ihren verzweifelten Männern verlassen und geraten so in eine ausweglose Lage.

Fast 90 Prozent unserer Klienten sind Frauen. Sie spielen für eine nachhaltige Entwicklung eine besondere Rolle. Erfahrungen bestätigen, dass sich eher Frauen als Männer um die Familie und die Angehörigen kümmern und mehr Verantwortungsgefühl für andere Menschen zeigen. Außerdem haben sie sich als sehr zuverlässige Kreditnehmer erwiesen.

Die Stärkung der Frau nimmt in vielen Kulturkreisen direkten Einfluss auf die soziale und ökonomische Entwicklung eines Landes. Die Kinderzahl pro Familie nimmt ab, die Chance auf Schulbildung und eine bessere Ernährung steigt.

60 Prozent der HIV/Aids-Infizierten sind Frauen. Sie stecken sich leichter bei ihren untreuen Partnern an und es fehlt ihnen an Wissen und Selbstbewusstsein, um auf die Benutzung von Kondomen zu bestehen. Deswegen trägt die Stärkung der Frau in unserem Konzept in Form von Schulungen zu Aufklärung und Verhütung zur Aids-Prävention bei. 

Opportunity International hat es sich zur Aufgabe gemacht, besonders sehr armen Menschen eine neue Perspektive zu bieten. Deswegen setzen wir uns speziell für die armen Frauen dieser Welt ein. Frauen schaffen die Grundlage für eine bessere Zukunft ihrer Kinder.

Stärkung der Frau als Mittel zur Armutsbekämpfung

Kulturelle oder religiöse Normen in einem Entwicklungsland können die Gleichberechtigung der Frauen blockieren und ihnen wirtschaftliche Rechte vorenthalten. Damit wird die Hälfte der Bevölkerung daran gehindert, ihren Beitrag zur Gesamtentwicklung des Landes zu leisten.

Der Ausschluss der Frauen von politischen Rechten und Bildung zieht eine ganze Reihe von Problemen nach sich. Das entscheidenste ist vielleicht, dass der demographische Übergang von einer hohen zu einer niedrigen Geburtenhäufigkeit verzögert oder gar verhindert wird. Weil die Rolle der Frau auf die Kindererziehung beschränkt bleibt, ist eine hohe Kinderzahl auch weiterhin die Folge.

Ohne Ausbildung haben diese Frauen kaum Möglichkeiten, in den Arbeitsmarkt einzusteigen. Häufig fehlen den Frauen schon die Grundvoraussetzungen für wirtschaftliche Sicherheit und gesetzlichen Schutz; werden sie zu Witwen, verschlechtert sich ihre Lage noch, und sie sinken in völlige Armut ab, ohne Hoffnung auf Besserung.

Die Benachteiligung von Frauen ist nach Ansicht der UNO eine der Hauptursachen für die Armut in der Welt. Gewalt gegen Frauen, ihre Verdrängung vom Arbeitsmarkt, mangelnde Gesundheitsversorgung und schlechte Bildungschancen führten dazu, dass das Wirtschaftspotenzial vieler Länder nicht voll ausgeschöpft wird. Die hohe Geburtenrate in Entwicklungsländern und die fehlende Kontrolle von Frauen über Sexualität und Schwangerschaften sind eine zentrale Ursache für Armut und Ungleichheit in vielen Teilen der Erde.

Dabei belegen Untersuchungen, dass Frauen nach dem Besuch einer weiterführenden Schule bessere wirtschaftliche Aussichten, einen besseren Zugang zu medizinischer Versorgung rund um Schwangerschaft und Geburt und genauere Kenntnisse der Immunschwächekrankheit Aids haben. 

Aus diesen Gründen ist einer der Hauptkomponenten im ganzheitlichen Konzept von Opportunity International die Gleichstellung der Frau.

Wenn Ihnen die Stärkung der Rolle der Frau besonders am Herzen liegt, dann unterstützen Sie unsere Arbeit.

Doch wir setzen uns nicht nur für die Stärkung der Frau bei unseren Kreditnehmern ein, sondern fördern auch innerhalb unserer Organisation Frauen als Mitarbeiter und Führungskräfte und verleihen spezielle Auszeichnungen an unsere Partnerorganisationen.

weiterführende Links: 

Die Geschichte des Women’s Opportunity Fund in den USA

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