Die HIV/Aids-Problematik ist ein wichtiges Thema besonders in Afrika, von der viele unserer Klienten betroffen sind. Rund 40 Millionen Menschen sind heute HIV-infiziert. Zwei Drittel davon leben im südlichen Afrika. Zwar gibt es wirksame teure Medikamente, doch haben in den Entwicklungsländern erst 1,6 Millionen Menschen Zugang zu den Arzneien.
Eine hohe Zahl von aidsinfizierten Menschen zieht weitere Probleme für arme Länder nach sich:
Eine Untersuchung mit 780 unserer Kreditnehmer in Simbabwe und Uganda brachte folgende Ergebnisse:
Es ist davon auszugehen, dass in den anderen afrikanischen Staaten ähnliche Zahlen vorliegen. Opportunity Internationals Antwort auf diese alarmierenden Ergebnisse ist ein strategischer Plan zur Aids-Prävention.
Wir kooperieren mit Aidshilfegruppen und setzen qualifizierte Spezialisten vor Ort ein, die die Kreditnehmer zu Themen wie Prävention und Verhütung schulen. Diese Aufklärungsarbeit zusammen mit der Stärkung der Rolle der Frau tragen zu einer besseren Verhütungssituation bei; damit wird der Ausbreitung der Epidemie entgegengewirkt.
Außerdem wird eine spezielle Versicherung angeboten, die die Zusatzkosten für Begräbnisse und Verdienstausfall im Trauerfall abfängt, damit die Folgen dieses Massensterbens ein wenig abgemildert werden können und die Menschen in dieser Situation der Trauer und zusätzlichen finanziellen Belastung nicht verzweifeln müssen.