Internationaler Tag der Menschenrechte
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Die Verkündung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen liegt mit dem heutigen Tag exakt 61 Jahre zurück. Seither wurde die Internationalisierung zu ihrem Schutz von der Staatengemeinschaft kontinuierlich vorangetrieben. Eine Vielzahl an Konventionen kam im Verlauf der Jahrzehnte hinzu und Maßnahmen zu einer verstärkten Verrechtlichung wurden auf den Weg gebracht. Besonders das Recht auf Entwicklung von 1986 sowie die Bündelung von Grundrechten in Form des Zivil- und des Sozialpakts sind hierbei hervorzuheben. Dennoch leben immer noch Millionen von Menschen unter widrigsten Bedingungen. Sie sind weit davon entfernt, ihre Rechte wahrnehmen zu können, um in Würde und in Eigenverantwortung ihre Lebenssituation zu verbessern. Weltweit müssen 1,4 Milliarden Menschen mit weniger als 1,25 US-Dollar täglich auskommen. Mehr als eine Milliarde Menschen hungern.
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Und vor allem Frauen sind in vielerlei Hinsicht nicht gleichberechtigt und von einer Reihe von Grundrechten ausgeschlossen. Der Jahrestag soll dazu dienen, auf die fortbestehenden Missstände aufmerksam zu machen und an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 erinnern. Dabei legen Analysen zum Erfolg und Misserfolg der Millenniumsziele gerade nahe, dass insbesondere dort Entwicklungsfortschritte erreicht werden, wo die Einhaltung der Menschenrechte gegeben ist.
Die Arbeit von Opportunity zeigt, dass besonders Kleinkredite, Mikroversicherungen sowie Mikrospar-Konten einen wichtigen Beitrag dazu leisten können, dass einzelne essentielle Grundrechte, wie das Recht auf Arbeit, auf Ernährung, Bildung und Gleichberechtigung, im Leben vieler benachteiligter Menschen Realität werden. Hierzu zählen, zum Beispiel, die Trustbanks. Sie eröffnen unseren Klienten größere Einkommens- und Arbeitsmöglichkeiten, haben damit für deren Familien eine erhöhte Ernährungssicherheit zur Folge und umfassen auch Schulungen zu einer Bandbreite von Themen wie Finanzbildung oder Gesundheit. Zudem stellen Frauen mit mehr als 85 Prozent die große Mehrheit unter den Kreditnehmenden bei Opportunity dar. Auch die Bildungsprogramme wie YAP und die Microschools helfen benachteiligten Menschen, zu ihrem Recht zu gelangen. So geben Microschools zum einen armen Kindern eine Chance auf Bildung und ermöglichen zum anderen dem Bildungsunternehmer, sich eine nachhaltige Existenz aufzubauen.
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Darüber hinaus zielen eben gerade „Hilfe zur Selbsthilfe" - Konzepte, wie der ganzheitliche Ansatz der sozialen Mikrofinanz von Opportunity, darauf ab, die Selbstbestimmung und Eigenverantwortung des Einzelnen zu fördern und damit dem umfassenden Recht auf Entwicklung Geltung zu verschaffen. Empirische Untersuchungsergebnisse, wie die von Opportunity in Auftrag gegebene Malawi-Studie, stützen zudem diesen Standpunkt.
Aufgrund dieser Breitenwirksamkeit stellt sich die berechtigte Frage, ob nicht, ähnlich wie beispielsweise das Recht auf Sicherheit, auch der gleichberechtigte Zugang zu Finanzdienstleistungen künftig den offiziellen Status eines Grundrechts bekommen sollte. Dass Mikrofinanz mittlerweile in der Öffentlichkeit, zumindest inoffziell, einen solchen Stellenwert besitzt, zeigte sich bereits in der Berufung Muhammad Yunus´ in die Jury zur Auswahl des neuen Symbols für die Menschenrechte.











