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Neujahrsempfang der Privatbank Delbrück Bethmann Maffei: "Nachhaltig Gutes tun"

„Nachhaltig Gutes tun - in der Nähe und in der Ferne, mit gebündelten Kräften", so umriss Gastgeber Matthias Wesseling, Leiter der Kölner Niederlassung des Privatbankhauses Delbrück Bethmann Maffei, in seiner Begrüßungsansprache nach dem Empfang das Thema des Abends.  Weiter hob er hervor, dass soziales Engagement als Ehrenamt, Stiftung oder Spende  zunehmend an Bedeutung gewinne.

Weiterhin betonte Stephan Isenberg, Vorstandsmitglied von Delbrück Bethmann Maffei, dass Nachhaltigkeit, Vertrauen und Kontinuität für die Privatbank entscheidende Werte seien. Als Teil des weltweiten Private Banking Netzes der ABN AMRO, dem niederländischen Finanzinstitut mit 30.000 Mitarbeitern in 28 Ländern, blickt Delbrück Bethmann Maffei zurück auf eine fast 300jährige Firmengeschichte.

Einer der Gastredner war Opportunity-Vorstand Stefan Knüppel, der einen bewegenden und informativen Vortrag zum Thema Mikrofinanzierung hielt.Stefan Knüppel Er stellte die Arbeit von Opportunity International vor und erklärte die Idee der Mikrofinanzierung: Da Milliarden Menschen nicht mehr als einen Dollar am Tag zum Leben haben und vielen der Zugang zu Kapital verwehrt bleibt, vergibt Opportunity International Mikrokredite an Menschen in Entwicklungsländern.

Mit einem durchschnittlichen Startkapital von 183 Euro können sich die Kreditnehmer selbstständig machen oder ihr bestehendes Kleinstunternehmen vergrößern. Dabei wird die Individualkreditvergabe mit einer Gruppenhaftung verknüpft: Die Kreditnehmer schließen sich zu sogenannten „Trustbanks" zusammen und bürgen füreinander. Darüber hinaus erhalten die Gruppen Schulungen zu verschiedenen sozialen und wirtschaftlichen Themen. Die Einbindung in eine Gruppe ist ein wesentlicher Grund für die hohen Rückzahlungsquoten, die bei nahezu 100 Prozent liegen.

85 Prozent aller Kreditnehmer sind Frauen. Es hat sich gezeigt, dass sie ein besonderes Talent dafür haben, die Geschäfte in die Hand zu nehmen und dass sie mithilfe der Einnahmen aus den Geschäften der ganzen Familie eine neue Perspektive eröffnen. Opportunity International arbeitet heute in rund 25 Ländern und ermöglicht über zwei Millionen Menschen Zugang zu Kapital.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde ein allgemeiner Einblick in das Thema Stiftungen gegeben. Die Stiftung "Stadtgedächtnis" und die Stiftung des 1. FC Köln stellten ihre Modelle vor.

Den Originalartikel von koeln-bonn.business-on.de finden Sie hier.