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"Schwarze Schafe" schaden unserer Idee der Mikrofinanzierung

Stefan Knüppel

Liebe Opportunity-Freunde,

die öffentliche Berichterstattung über Mikrofinanz ist in diesen Tagen leider verheerend. Wir sind in Sorge, dass eine große Idee von den „Schwarzen Schafen" unter den Mikrofinanzinstitutionen zerstört wird: Verzweifelte Kreditnehmerinnen in Indien sitzen in der Schuldenfalle. Trauriger Höhepunkt sind Selbstmorde von Frauen, die keinen Ausweg mehr wussten. Die Gegenüberstellung macht die fundamentalen Unterschiede deutlich.

 

Der Opportunity-Ansatz "Schwarze Schafe" der Mikrofinanzierung
Ziel: Armutsbekämpfung Ziel: Profit
Training und Lebensschule kein oder nur ungenügendes Training
überwiegend Gruppenkredite Einzelkredite
Betreuung und Tranzparenz versteckte Kosten
sorgfältige Auswahl der Kreditnehmer keine Auswahl der Kreditnehmer
fortlaufende Begleitung der Kreditnehmer keine Begleitung der Kreditnehmer

Opportunity ist tief erschüttert über die Fehlentwicklungen und in großer Sorge, dass diese brillante und so wirksame Idee der Mikrofinanzierung in Mitleidenschaft gezogen wird. Wir haben gerade in Afrika so viel neu angestoßen und sind auf Spenden angewiesen. Wir sind besorgt, dass Freunde und Förderer sich wegen dieser schrecklichen Fehlentwicklungen in einigen Regionen abwenden. Wir alle wissen, dass Mikrofinanz kein Allheilmittel für alle Probleme dieser Welt ist. Aber wem die Reduzierung der Armut am Herzen liegt und dieser mit einem wirkungsvollen, nachhaltigen Konzept begegnen möchte, findet im Bereich der sozial orientierten Mikrofinanzierung eine gute Antwort.

Lesen Sie hier die ausführliche Stellungnahme.