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So haben Ihre Spenden geholfen: Ruanda

Ruanda zählt immer noch zu den ärmsten Ländern der Erde. Nach dem Genozid im Jahr 1994, in dem schätzungsweise 800.000 bis 1.000.000 Menschen gestorben sind, haben zahlreiche Hilfsorganisationen mit ihrer Arbeit in Ruanda begonnen. Burera im Norden des Landes ist eine der von Opportunity International unterstützten ländlichen Regionen.

Die meisten Menschen, die in Burera leben, arbeiten im Agrarsektor. Die Landwirtschaft und der Handel sind in Burera gut entwickelt, doch wurde der Landkreis von den Finanzinstituten aufgrund seiner Lage bis heute vernachlässigt. Die Straßen sind in einem schlechten Zustand und obwohl die Regierung alles versucht, um Burera besser erreichbar zu machen, wollen sich die kommerziellen Banken dort nicht niederlassen.


Auch die Kinder sind besser versorgt, wenn ihre Eltern
arbeiten können

Das Projekt - Bei diesem Projekt wollte Opportunity International 536 Kleinunternehmer und Kreditnehmerinnen mit Krediten sowie den entsprechenden Schulungen innerhalb von 12 Monaten erreichen, um sie und ihre Familien dauerhaft und mit eigener Kraft aus der Armut zu befreien. Da jeder Kreditnehmer in der Regel fünf Familienangehörige zu versorgen hat, sollte damit mehr als 2.680 Menschen aus der Armut geholfen werden.

Opportunity hat die zur Verfügung gestellten Gelder entsprechend verwendet und nach 21 Monaten sogar mehr Menschen erreicht, als die angestrebten 536 Frauen und Männer: Nach knapp zwei Jahren waren 1.054 Klienten mit Krediten und Sparkonten ausgestattet.

So haben wir mit Ihren Spenden geholfen - Die Mikrofinanz-Programme von Opportunity sind mittlerweile in der Region bekannt, denn die Klienten sind sehr zufrieden mit der Betreuung. Zum ersten Mal in ihrem Leben wurde ihnen ein Kleinkredit ermöglicht und Vertrauen geschenkt. 92 Prozent der Klienten sind Frauen, die überwiegend im Handel tätig sind. Mit ihren kleinen Geschäften sind sie ein wichtiger Faktor bei der Unterstützung der Familien. Es sind besonders die Frauen, die mit ihrem zusätzlichen Einkommen für einen regelmäßigen Schulbesuch der Kinder und für eine gute Ernährung der Familie sorgen.

Einmal gespendet - vielfach geholfen Da die Kredite nach der Rückzahlung wieder neu verliehen werden, konnte Opportunity in den 21 Monaten über 1.000 Menschen mit Krediten helfen, der Armut dauerhaft zu entfliehen. Ihre Spende wird auch im nächsten Jahr erneut eingesetzt und kann weitere Menschen mit einem Startkapital und einem sicheren Sparbuch aus der Armut helfen.

Hilfe für die ganze Familie - Esperance Mukamutesi, Mutter von sieben Kindern, ist eine der Frauen, die von dem Kreditprogramm profitiert. Sie lebt in dem kleinen Dorf Bunyababa, in der Umgebung Bureras. Ihr erster Kredit belief sich auf 125 Euro.

Seitdem sie dieses Startkapital erhalten hatte und regelmäßig an den Schulungen teilnahm, hat Esperance viel dazugelernt. Ihr grenzüberschreitender Handel mit Bohnen und Hirse hat sich zu einem blühenden Geschäft entwickelt. Mit den gestiegenen Einkünften ihrer Verkäufe nach Uganda kann sie heute alle ihre Kinder regelmäßig zur Schule schicken.

Das Opportunity-Projekt in Ruanda wurde neben einzelnen Privatspendern auch unterstützt vom Ladies’ Circle 42   (LC) und dem Round Table 42 (RT). Es begann mit einer einfachen Wette. Die 20 Frauen des Ladies Circle 42 Ostwestfalen wetteten, dass die Männer des Round Table Sennestadt es nicht schaffen, innerhalb von zehn Tagen alle Round Tables Deutschlands zu besuchen, um dort Spenden zu sammeln.


Der Ladies´Circle mit Kerstin Buchholz (6. v. l.)

Die Wette war schnell Nebensache, denn LC und RT ging es vor allem darum, im Sinne ihrer grundsätzlichen Ziele, möglichst viel Geld für das Projekt zu sammeln. Gemeinsam mit den Tablern gingen die Ladies dann auf die Opportunity Tour quer durch Deutschland und besuchten neben den 220 Round Tables auch alle 50 Ladies´ Circle.

"Der Empfang war überall sehr herzlich und man hat gemerkt, wie der Funke schnell übersprang", so Kerstin Buchholz vom Ladies Circle. Eine besondere Herausforderung stellt dabei der deutsche Tisch in Sao Paolo da, der auch von den Tablern besucht wurde. Am Ende konnte die stolze Summe von 37.879  Euro übergeben werden.

Der Ladies’ Circle 42 Ostwestfalen hatte sich nach einem Vortrag von Opportunity-Vorstand Stefan Knüppel für die Arbeit begeistern lassen. Kerstin Buchholz erklärt: „Als reine Frauenorganisation war es für uns naheliegend, durch Kleinkreditvergabe Frauen in einem der ärmsten Länder zu helfen, sich aus der Armut zu befreien. Wir freuen uns, dass wir vielen Familien in Ruanda mit dem Projekt die Existenz sichern und eine Zukunft geben konnten!“

Wir freuen uns, dass wir das Projekt dank der Hilfe der vielen Spender und Spenderinnen realisieren und damit vielen Menschen helfen konnten!