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Über 5.000 Besucher bei Einweihung des SchockAreal

Opportunity-Gründer Karl Schock verhilft kleinen Firmen nicht nur in Schwellenländern zu Chancen und Möglichkeiten.

Seit einem Jahr regt sich im SchockAreal in Schorndorf wieder Leben: Seit der heute 75-jährige Karl Schock das Gelände, welches zwischenzeitlich im Besitz einer Investmentgruppe war, wieder zurückgekauft hat, ist in der Gmünder Straße 63-73 ein Gewerbepark entstanden, der nicht nur zahlreichen Firmen zu sehr humanen Kosten eine Bleibe bietet, sondern auch noch eine gemeinnützige Zielsetzung verfolgt. Vierzig Mieter sind inzwischen eingezogen - in kleinen Atelierräumen und Büros ebenso wie in riesigen Industrie- und Lagerhallen.

Am Samstag 19. September, wurde das Areal offiziell eingeweiht unter dem Motto von Dr. Frank Buchmann: „Es gibt genug für jedermanns Bedürfnis, jedoch nicht für jedermanns Habgier. Wenn jeder mit dem anderen teilt, ist genug für alle da!". Der Festvortrag vom Gründer der Plansecur Vermögensberatungs-Unternehmensgruppe Klaus-Dieter Trayser über werteorientierte Unternehmensführung, das launige Grußwort des Schorndorfer Oberbürgermeisters Matthias Klopfer, eine mitreißende Gospelgruppe und die bewegende Segnung des Gewerbeparks durch einen evangelischen Pfarrer und einen katholischen Diakon waren hierbei die Höhepunkte.

Munteres Treiben auf dem SchockAreal

Am Sonntag waren dann die Öffentlichkeit wie auch alle früheren Schock-Mitarbeiter herzlich eingeladen, das Areal zu besichtigen. Ein buntes Unterhaltungsprogramm, Verpflegungsstände und zahlreiche Attraktionen für Erwachsene als auch für Kinder sorgten für einen fröhlichen und interessanten Tag. Über 5.000 Menschen nutzten bei spätsommerlichem Bilderbuchwetter das Angebot. Auch am Präsentationsstand von Opportunity International kam es zu ausführlichen Gesprächen über die effiziente Arbeit der Armutsbekämpfung mit Mikrokrediten.

Das SchockAreal umfasst rund 16.000 Quadratmeter mit etwa 15.000 Quadratmetern Nutzfläche. Die Räume sind zum großen Teil individuell auf die Bedürfnisse der Benutzer zugeschnitten und schon weitgehend modernisiert. Herzstück ist ein Komplex mit Gemeinschaftsräumen wie dem Serenadenhof, der Cafeteria "Schockeria" sowie Tagungs- und Schulungsräumen.

Etliche Flächen sind an gemeinnützige Einrichtungen vergeben wie an den 3-Euro-Laden oder an den Möbelladen der Erlacher Höhe. Das entspricht ganz der Philosophie von KarI Schock, welcher der Überzeugung ist, dass sich in einem gut und sozial geführten Unternehmen Gemeinnutz und wirtschaftliche Nachhaltigkeit unter einen Hut bringen lassen. Daher wird im Areal auch besonderer Wert auf die Ausbildung und Eingliederung von Arbeitslosen gelegt. Auch die Förderung und Schulung sowie die gegenseitige Unterstützung von Existenzgründern und Kleinunternehmen ist Teil des Gewerbepark-Konzeptes. "Der Gemeinschafts-Gewerbepark soll mehr sein als nur ein Gewerbepark", meinen die Geschäftsführer Joachim Schock und Christoph Maurer. Gemeinsame Synergien sollen genutzt werden, um so voneinander zu profitieren - geschäftlich wie auch menschlich.

Mittlerweile sind die meisten Flächen vermietet. "Wir haben mehr Anfragen als Räume", sagt Joachim Schock nicht ohne Stolz.