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Reisebericht der 13-jährigen Stefanie: "Es ist wirklich sinnvoll"

Im Oktober dieses Jahres nahm Familie Cloos, bestehend aus den Eltern Carl und Heidrun Cloos und ihren beiden Töchtern Stefanie (13) und Lydia (18), an einem Insight-Trip nach Ghana teil. Die jüngste Tochter Stefanie berichtete uns von ihren Erlebnissen in einem kurzen Reisebericht.

Ihren ersten Eindruck von Ghana beschreibt sie wie folgt: „Ich hatte das Gefühl, ich würde keine Luft mehr bekommen. Im Gegensatz zur trockenen und sauerstoffreichen Luft in Deutschland ist es in Ghana extrem heiß und es herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit."

In der Hauptstadt Accra wurden Familie Cloos und den anderen Teilnehmern des Insight-Trips die Arbeit von unserer ghanaischen Partnerorganisation Sanapi Aba Trust (SAT) vorgestellt. Dabei stellte Stefanie fest, dass zwischen dem in der Schule unterrichteten Englisch und dem in Ghana gesprochenen Englisch große Unterschiede sind. Mithilfe der anderen Insight-Trip-Teilnehmern, die Stefanie beim Übersetzen halfen, wurden die sprachlichen Barrieren jedoch schnell überwunden und sie verstand, welche Arbeit SAT in Ghana vollbringt: „SAT ist eine Gesellschaft, die den Menschen aus der Umgebung Geld leiht, damit diese davon Gemüse und Obst anbauen können. Am Anfang bekommen die Menschen noch nicht so viel Geld geliehen. Immer wenn sie ihr Gemüse geerntet und verkauft haben, müssen sie SAT den Kredit zurückzahlen und bekommen das nächste Mal mehr Geld geliehen. Die Menschen haben so die Chance, sich hochzuarbeiten und immer mehr Geld geliehen zu bekommen."

Stefanie Cloos
Black & White verstehen sich gut

Die Insight-Trip-Teilnehmer trafen die Menschen, die dank eines Kredits von Opportunity International Gemüse und Obst anbauen konnten und die ihnen freudig davon berichteten, welch große Hilfe das Projekt für ihr Leben darstellt. Dank des Kredits haben sie nun die Möglichkeit, genug Geld zu verdienen, um ihre Familien zu ernähren.

Stefanie zeigte sich beeindruckt von dieser Idee: „Ich finde diese Arbeit sehr gut, da die Menschen nicht das Gefühl haben, sie hätten nichts geleistet, sondern sie wissen, dass sie sich selbst etwas erarbeitet haben und ich denke, dass ist ein schönes Gefühl für sie. Ich finde es gut, dass es Menschen gibt, die hierfür spenden, denn es ist wirklich sinnvoll."