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Von Waschmaschinen und Kaffeebohnen - Opportunity vor Ort in Bielefeld

Vor über einem halben Jahr sammelte Ostwestfalen unter dem Motto „Ugandas Kinder brauchen starke Eltern" für arme Menschen in der Region Mubende. Catherine Ayugi von Opportunity International Uganda sagte am 19. September in der Neuen Schmiede in Bielefeld „Danke" und beantwortete die Fragen der Spenderinnen und Spender. Mit dabei war der Geschäftsführer von Miele und Schirmherr der Spendenaktion Dr. Reinhard Zinkann und der stellv. Chefredakteur der Neuen Westfälischen Carsten Heil.

Opportunity vor Ort
Während der Podiumsdiskussion von links: Moderator Jörg Heeren,
Botschafterin Susanne Mohr, Catherine Ayugi, Stefan Knüppel,
Dr. Reinhard Zinkann und Carsten Heil

Dr. Zinkann hielt am Montagabend ein flammendes Plädoyer für die Arbeit von Opportunity International. „Afrika ist kein verlorener Kontinent. Wir müssen die Menschen dort ermutigen, etwas aus sich zu machen und die Hoffnung geben, dass sie es schaffen können. Genau das macht Opportunity." Dr. Zinkann war mit Carsten Heil Ehrengast der „Opportunity vor Ort"-Veranstaltung in Bielefeld. Mit der Weihnachtsaktion 2010 der Neuen Westfälischen wurden in Ostwestfalen über 100.000 Euro für den Aufbau einer neuen Filiale im ugandischen Mubende gesammelt. Wie Dr. Zinkann es mit typisch ostwestfälischem Understatement ausdrückte: „Eine recht ordentliche Summe."  

Catherine Ayugi, die Leiterin des Filialnetzes in Uganda teilte ihre Begeisterung mit den 65 Gästen über die Fortschritte in Mubende. In dem zentralafrikanischen Land unterstützt Opportunity arme Menschen mit Kleinkrediten, Sparbüchern, Mikroversicherungen und Schulungen. Das Besondere in Mubende: Die Kaffeefarmer können ihre Ernte an eine Genossenschaft verkaufen. „So werden profitgierige Zwischenhändler ausgeschaltet und die Farmer erhalten endlich einen fairen Preis für ihre Ernte", zeigte sich Catherine zufrieden. „Es ist schon vieles erreicht", pflichtete ihr Opportunity Vorstand Stefan Knüppel bei. „Aber, viele Menschen warten noch auf Hilfe."

Carsten Heil erklärte auf die Frage, warum das Blatt gerade Opportunity International unterstützte, dass Transparenz und Verlässlichkeit die entscheidende Rolle gespielt haben. „Wir haben unseren Redakteur Johann Vollmer nach Uganda geschickt, der sich von dem Hilfsprojekt vor Ort überzeugen konnte. Das ist nicht für jedes Hilfswerk selbstverständlich." Ein Punkt, dem Dr. Zinkann nur beipflichten konnte: „Es zeichnet Opportunity aus, dass die Hilfe bei den Menschen ankommt, die sie nötig haben. Das Geld versickert nicht in dunklen Kanälen." Zudem erinnerte er an die Anfänge der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa: „Alle Mittelständler und Großunternehmer haben klein angefangen. Opportunity sät heute in Uganda Hoffnung. Wir dürfen alle gespannt sein, was sich daraus entwickelt. Dass die Entwicklung einige Jahre dauert, ist nur natürlich."

Opportunity bedankt sich bei allen Gästen für ihr Interesse und die lebhafte Diskussion. Durch den Abend führte Moderator Jörg Heeren. Besonderer Dank gebührt der Opportunity Botschafterin Susanne Mohr, die für Catherine dolmetschte und dem Trio-Gawa, das den Abend musikalisch abrundete.