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Neuer UN-Bericht: Viele der ärmsten Länder könnten der Armut entfliehen

Am Dienstag, den 29.März 2011, veröffentlichten die Vereinten Nationen einen Bericht über die Chance für die ärmsten Länder der Welt, aus der Armutsfalle zu entkommen. Der Bericht wurde von einer Arbeitsgruppe der UN veröffentlicht. Dieser besagt, dass die ärmsten Länder es innerhalb von zehn Jahren aus der Armut schaffen können: durch eine gezieltere Entwicklungshilfe, erleichterte Exportmöglichkeiten, eine erhöhte Produktion landwirtschaftlicher Produkte und eine erhöhte Einschulungszahl.

Der Bericht wurde vor der 4. UN-Konferenz über die ärmsten Länder veröffentlicht, die dieses Jahr in Istanbul / Türkei vom 9.-13. Mai stattfindet. Während dieser Konferenz möchten die Mitgliedsstaaten den 10-Jahres-Aktionsplan für die betroffenen Länder auswerten. Dieser Aktionsplan wurde bei der vorangegangenen Konferenz in Brüssel im Jahr 2001 verabschiedet. Außerdem sollen neue Maßnahmen und Strategien für die nachhaltige Entwicklung der betroffenen Länder im neuen Jahrzehnt besprochen werden.

Die Zusammenfassung des UN-Berichts schildert einen Anstieg der ökonomischen und menschlichen Entwicklung, was die Industrie- und viele Schwellenländer betrifft und einen eher flachen Anstieg der gleichen Indikatoren bei den ärmsten Ländern der Welt. Mit einem Fingerzeig auf die zahlreichen Konflikte in extrem armen Ländern, die dazu noch eine schlechte Regierungsführung vorweisen, erklärt der Bericht, dass „wir uns eine Zukunft als globale Gemeinschaft nicht leisten können, in der die ärmsten Länder zusehends eine Randgruppierung bleiben".

Die Maßnahmen, die von den Autoren des UN-Berichts gefordert werden, beinhalten „eine angemessene und gezieltere Entwicklungshilfe, steuerfreie Exporte für Produkte aus der dritten Welt, Verdopplung der landwirtschaftlichen Produktivität und der Einschulungszahl; und eine Stärkung der Regierungskompetenzen in Sachen Entwicklung und Demokratie."

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