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Mikrofinanz ermöglicht den Zugang zu Trinkwasser und Sanitäranlagen

Der Bericht der WHO und des UNCF über die Entwicklung der Sanitär- und Trinkwasseranlagen zeigt auf, dass 13 Prozent der globalen Weltbevölkerung (884 Millionen) immer noch unterentwickelte Trinkwasseranlagen nutzen. Das UN Development Program berichtet ebenso, dass mehr als zwei Milliarden Menschen über keinen adäquaten Zugang zu Sanitäreinrichtungen verfügen. Aus diesen Missständen resultiert u. a. die Verbreitung von Krankheiten wie Gelbsucht, Durchfall und Cholera.

Frau mit Kind

In vielen armen Regionen der Welt verbringen Frauen und Kinder bedeutende Zeit damit, Wasser aus den begrenzten von ihnen erreichbaren  Anlagen zu holen. Zeit, die sie eigentlich dafür benötigen, um ein höheres Einkommen zu erwirtschaften. Durch die Vergabe von Mikrokrediten ist es Klienten möglich, ihre bescheidenen Gewinne effektiv zu nutzen, um beispielsweise verbesserte Wasseranlagen zu installieren. Die Vorteile reichen über Trinkwasser hinaus: Landwirte können die Mikrokredite ebenso verwenden um Bewässerungssysteme einzurichten, die wiederum zu höheren Ernteerträgen führen.

Diese Erfahrung hat auch die Opportunity-Klientin Melkiana Passu gemacht. Bevor Melkiana den Kredit erhielt, war die Fütterung ihres Viehs ihre größte Herausforderung. Sie verbrachte viel Zeit damit, ihre Wiesen manuell zu bewässern. Dank eines Mikrokredits konnte Melkiana in ein Bewässerungssystem investieren und sich somit nachhaltig viel zeitraubende Arbeit sparen.

Um sauberes Wasser für mehr Menschen zugänglich zu machen, ist es wichtig, nachhaltige Lösungen verfügbar zu machen. Mikrofinanz unterstützt arme Menschen dabei, ein höheres Einkommen zu erzielen und ermöglicht dadurch auch den Zugang zu sauberem Wasser.