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Merkel und Obama unterstützen Hilfe zur Selbsthilfe

Im Rahmen des Uno-Gipfels in New York am 21. September 2010 hat sich Angela Merkel für eine stärker auf "Hilfe zur Selbsthilfe" ausgerichtete Entwicklungspolitik ausgesprochen. Mikrofinanzierung, so die Bundeskanzlerin, sei dafür ein guter Ansatz. Am darauf folgenden Tag setzte sich auch Barack Obama mit den Worten „Hilfe allein ist keine Entwicklung“ für neue Wege in der Entwicklungspolitik ein.

Merkel erklärte, dass die Millenniumserklärung weiterhin Gültigkeit besitze, auch wenn wahrscheinlich nicht alle im Jahre 2000 festgelegten Ziele bis zur gesetzten Frist im Jahre 2015 erreicht werden könnten. In ihrer Rede betonte sie besonders die Bedeutung von guter Regierungsführung, ergebnisorientierter Entwicklungspolitik und Selbstständigkeit der Nehmerländer.

Um die Wirksamkeit der Entwicklungspolitik zu steigern, nannte Merkel Mikrokredite als ein geeignetes Mittel. Sie verwies darauf, dass eigene marktwirtschaftliche Aktivitäten im landwirtschaftlichen und industriellen Bereich gefördert werden müssten. Dies zeigt, dass Mikrofinanzierung als eine „best practice" angesehen wird, die es ermöglicht, schneller und effektiver Fortschritte zu erzielen. Besonders die Eigeninitiative der Menschen beim Auf- und Ausbau von kleinen und mittleren Unternehmen würde durch Mikrokredite gestärkt. Eine wichtige Rolle wies Merkel den internationalen Organisationen zu, die als handlungsfähige Akteure einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Millenniumserklärung leisten.

Barack Obama machte ebenfalls deutlich, dass er in Zukunft mehr auf Hilfe zur Selbsthilfe und stärkere Eigenverantwortung der Empfängerländer setzten werde: „Der Zweck von Entwicklung […] ist die Schaffung von Bedingungen, in denen Hilfe nicht mehr benötigt wird.“ In seiner Rede nahm der amerikanische Präsident die Entwicklungsländer in die Pflicht, die Umsetzung der Millenniumsziele mit viel eigenem Engagement zu unterstützen. 

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hoffnungsvoll in die Zukunft schauen

Auch Opportunity International trägt mit seiner Arbeit zur Verwirklichung der Millenniumsziele bei. Indem wir Menschen die Chance geben, den Weg in die Selbstständigkeit zu finden, helfen wir Armut und Hunger zu lindern. Durch die gestärkte wirtschaftliche Lage der Kreditnehmer, verbessern sich auch die Lebensbedingungen der Kinder: Ihre Eltern können in ihre Bildung investieren und ihnen eine Gesundheitsversorgung zukommen lassen. Des Weiteren bieten wir Schulungen an, die unsere Kreditnehmer beispielsweise über die Rechte der Frauen sowie über Krankheiten, Aids-Prävention und Umweltschutz aufklären. Die neu gewonnene Selbstständigkeit ermutigt unsere Kreditnehmer oftmals dazu, Projekte in ihrer Gemeinde zu organisieren, die u. a. auch die ökologische Nachhaltigkeit steigern.

Opportunity unterstützt die Menschen auf dem von Merkel und Obama geforderten Weg in die Eigenregie. Wir verfolgen bereits das Ziel der „Hilfe zur Selbsthilfe" und bieten unseren Klienten die nötigen Kleinkredite und Schulungen, um sich aus der Armut und Abhängigkeit zu befreien. Wir freuen uns immer, wenn die Effektivität der Mikrofinanz, ebenso wie bei der Vergabe des Friedensnobelpreises an Muhammad Yunus im Jahre 2006, auch von offizieller Seite bestätigt wird.