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Landwirtschaftsprojekt in Ghana: Wenn die Arbeit Früchte trägt

So haben Ihre Spenden geholfen

Landwirtschaft bildet das Rückgrat der ghanaischen Wirtschaft. Etwa 65 Prozent der Gesamtbevölkerung erwirtschaften dadurch zwischen 35 und 49 Prozent des Bruttoinlandsprodukts Ghanas. Das Land verfügt über Regenwälder und fruchtbare Böden, auf denen vor allem Kakao, Shea-Nüsse, Süßkartoffeln und weiteres Gemüse angebaut werden.

Die meisten Anbauflächen werden von Kleinbauern in Subsistenzwirtschaft betrieben und die geringe Erntemenge dient meist nur der Versorgung der eigenen Familie oder dem Verkauf auf den dörflichen Märkten. Die niedrigen Ernteerträge liegen vor allem am Mangel an Kapital und Wissen, um Materialien wie Saatgut und Dünger kaufen und ihre Anbaumethoden verbessern zu können.

Die Projektziele

• Bereitstellung von Kleinkrediten für 200 Kleinbauern, um deren landwirtschaftliche Aktivitäten auszuweiten und durch eine Steigerung der Ernteerträge das Einkommensniveau nachhaltig zu verbessern.

• Kompetenzerweiterung der 200 Kleinbauern auf dem Gebiet alternativer und nachhaltiger Anbaumethoden und Hilfe zur Vermarktung ihrer Erzeugnisse: Einerseits Vermittlung von praktischem landwirtschaftlichem Wissen und Methoden zur Ernteerhöhung, andererseits die Schaffung von sicheren Absatzmärkten für ihre Produkte.

So haben wir mit Ihren Spenden geholfen

• Durch die finanzielle Unterstützung konnten die Kleinbauern ihre landwirtschaftlichen Aktivitäten nachhaltig verbessern und ihre Ernteerträge erhöhen.

• Die Kleinbauern müssen sich kein Geld mehr von Freunden oder Kreditverleihern leihen, da sie nun ausreichend eigenes Kapital besitzen und gelernt haben, dieses zu verwalten.

• Farmer, die ihr Saatgut bisher zu unvorteilhaften Konditionen einkaufen mussten, bekommen dank des Kapitals bessere Einkaufspreise.

• Einige Gruppen konnten mithilfe des Kredits ihre Felder mit einem funktionierenden Bewässerungssystem ausstatten und damit ihre Ernteerträge erhöhen, weil sie nicht mehr auf die Regenzeiten angewiesen sind.

• Durch die Schulungen wissen die Farmer nun, wie sie die Nachfragepreise in Erfahrung bringen können. Damit sollen sie sicherstellen, dass sie faire Erlöse erzielen.

• Die meisten Kleinbauern haben begonnen, kleine Beträge zu sparen und sicher zu hinterlegen.

• Die Finanzdienstleistungen haben das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen der weiblichen Kleinbauern in den Gemeinden gestärkt.

Hilfe für die ganze Familie

Togbi bewässert sein Feld

Togbi Franshiiga (43) ist Gemüsefarmer. Er lebt mit seiner Frau und den vier Kindern in Aflao. Togbi freut sich dieses Jahr besonders auf die Ernte seiner Karotten und Zwiebeln. Seine Erträge waren noch nie so hoch wie dieses Jahr, denn dank der finanziellen und technischen Unterstützung konnte er ein Bewässerungssystem bauen.

Togbi erklärt: „Früher war ich auf Kredithaie angewiesen und hatte weder Geld noch technisches Wissen, um die Ernteerträge zu erhöhen." Heute ist er glücklich über die Weiterentwicklung seines kleinen Feldes: „Dank der Wasserpumpen konnte ich mehr ernten und durch die qualitative Verbesserung der Ernte erziele ich bessere Preise!"