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Kampf gegen Aids: Ein Kleinkreditnehmer aus Mosambik zeigt Stärke

Plakat Weltaidstag
Am 1.12.2010 findet der 22. Weltaidstag
statt

Am 1. Dezember findet zum 22. Mal der Weltaidstag statt. Seit 1988 entwickelte sich dieser Tag zu einem der weltweit bekanntesten Aktionstage, die sich mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen. Der Tag dient dazu, öffentlich auf die Krankheit aufmerksam zu machen, an die Menschen zu erinnern, die an Aids gestorben sind und die Fortschritte zu feiern, die bereits im Kampf gegen die verheerende Seuche erzielt wurden.

Im Jahr 2009 starben insgesamt 1,8 Millionen Menschen an den Folgen von Aids, 33,3 Millionen lebten mit der Krankheit und 2,6 Millionen Menschen steckten sich neu mit dem HI-Virus an. Über 68 Prozent der Erkrankten leben in Afrika südlich der Sahara.

Trotz dieser negativen Zahlen gibt es auch positive Neuigkeiten zu berichten: Aufgrund des besseren Zugangs zu medizinischer Versorgung konnte die Übertragungsrate bei HIV-infizierten Müttern auf ihre neugeborenen Kinder auf 24 Prozent im Jahr 2009 gesenkt werden. Auch die Gesamtzahl der Todesfälle, die innerhalb eines Jahres gemessen werden, sank von einem Höchstwert von 2,1 Millionen im Jahr 2004 auf 1,8 Millionen im letzten Jahr. Zudem stieg die Zahl der Menschen, die eine antiretrovirale Therapie im Jahr 2009 erhielten, im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent.

Obwohl diese Statistiken bereits Grund zur Hoffnung geben, findet man vor allem in Geschichten über Menschen wie Américo Silva Durão ein positives Zeichen im Kampf gegen die Auswirkungen von Aids.

Americo Durao
Américo Durao hat zwei Aids-Waisenkinder bei
sich aufgenommen

Amèrico Silva Durão ist Klient bei der Opportunity-Bank in Mosambik. Er verkauft eine große Vielfalt an Decken, Bettlaken, Plastikbehältern, Teeblättern und Garn auf einem lokalen Markt. Mit dem dadurch erzielten Einkommen unterstützt er seine Familie. Lange Zeit sah das Leben von Amèrico jedoch nicht so gut aus: Bevor er im Januar 2009 von Opportunity unterstützt wurde, hatte er lange Zeit große Schwierigkeiten über die Runden zu kommen. Vor allem als er sich dazu entschloss, einen Jungen und ein Mädchen bei sich aufzunehmen, deren Eltern an Aids gestorben waren, wurde es für ihn immer schwieriger, seine Familie von dem wenigen Geld zu ernähren.

Trotz der Schwierigkeiten gab Américo nie auf und trat 2009 Opportunity bei, in der Hoffnung, mithilfe eines Kleinkredites sein Geschäft vergrößern zu können und damit seinen Lebensstandard und das Wohlbefinden seiner Familie zu verbessern. Durch seinen ersten Kredit in Höhe von umgerechnet 612 Euro konnte er seinen Warenbestand vergrößern und neue Produkte in sein Sortiment aufnehmen. Seine erzielten Gewinne nutzte er dafür, die beiden bei ihm lebenden Waisenkinder zur Schule zu schicken, seine Familie mit hochwertigeren Nahrungsmitteln zu versorgen und anfallende medizinische Kosten zu bezahlen.

Américo hat sich als ein zuverlässiger Klient erwiesen, der regelmäßig den Kreditrückzahlungen an Opportunity Mosambik nachkommt. Das Geld, das er durch seinen Marktstand einnimmt, ist nun hoch genug, um seiner Familie ein angenehmes Leben zu ermöglichen und den beiden Waisenkindern eine hoffnungsvollere Zukunft zu bieten. Américo hofft, dass er einen weiteren Kredit von Opportunity erhält, um sein Geschäft noch weiter ausbauen zu können.

Opportunity feiert Menschen wie Américo, die sich mit Leidenschaft und Freude um Menschen kümmern, die selber an Aids erkrankt sind oder deren Leben von der Krankheit beeinflusst wird. Der Einsatz von Menschen wie Américo überall in der Welt ist ein wesentlicher Beitrag im Kampf gegen die sozialen und ökonomischen Folgen von Aids.

Lesen Sie hier, wie Opportunity zur Aids-Prävention beiträgt