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Jean-Claude aus Ruanda: "Es geht auch ohne Strom!"

Hierzulande wird zur Zeit diskutiert, ob es sinnvoll ist, Milliarden in Unternehmen zu stecken, deren Bestand in der Zukunft ungewiss ist. Opportunity-Vorstand Stefan Knüppel erlebte kürzlich in einem einsamen Dorf in Ruanda das genaue Gegenteil. Dort traf er den ehemaligen Opportunity-Kreditnehmer Jean-Claude.

Jean-Claude hat vor drei Jahren zweimal einen Kredit über 100 Euro erhalten. Das war die Starthilfe, die er brauchte, um sich in dem kleinen Dorf Gicaca im Süden Ruandas selbständig zu machen. Seine Sofas werden mit Handwerkzeugen gefertigt, da es im ganzen Dorf keinen Strom gibt. Für 30 Euro kann man so ein handgefertigtes Sofa bei ihm kaufen.

Jean-Claude und Sofa
Jean-Claude mit einem handgefertigten Sofa

Jean-Claude hat die Kredite pünktlich zurückgezahlt und braucht nun keine weitere Unterstützung: Seine Schreinerei hat auch ohne Stromanschluss Bestand.

Jean-Claude ist sehr dankbar für die Hilfe, die er vor Jahren erfahren hat. Sein Leben ist nicht einfach, doch er konnte die bitterste Armut für sich und seine Familie hinter sich lassen.

Die Geschichte von Jean-Claude ist ein beeindruckendes Beispiel für Hilfe zur Selbsthilfe. Opportunity gibt den Menschen eine Starthilfe. Das Ziel, nach einiger Zeit unabhängig von dieser Hilfe zu werden und sich dauerhaft aus der Armut zu befreien, hat Jean-Claude erreicht.