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Elizabeth Mensahs Chop Bar: Bei ihr gibt es das beste Fufu!

Elizabeth Mensah aus Ghana eröffnete vor Jahren dank eines Mikrokredits von Opportunity International ihr kleines Restaurant namens „Chop Bar". Eine Studentengruppe aus Boston besuchte sie und ihre Kreditnehmergruppe im Auftrag von Opportunity. Dort bekamen sie die Möglichkeit zu dokumentieren, wie das Nationalgericht Fufu zubereitet wird.

Fufu ist eine Art Kloßteig, der in ganz Westafrika als beliebtestes Gericht gilt. Hergestellt wird dieser Teig aus zerstampftem Maniok oder Yams mit Kochbananen. Zu diesen kleinen, klebrigen Bällchen wird meist eine würzige Suppe oder Sauce serviert, in die man das Fufu eintunkt. Wie das ghanaische Nationalgericht bei Elizabeth Mensah gekocht wird, wird in folgender Bildergeschichte illustriert:

Palmfrucht

Elizabeth Mensah serviert ihr Fufu mit einer Suppe aus Palmfrüchten.

Dazu muss sie die Früchte der Palme zunächst einmal über einem Feuer erhitzen.

Mörsern der Früchte

Danach zerstampft ihre Mitarbeiterin Aisa Addams die Früchte mit Hilfe eines großen Mörsers zu Brei.

Palmfruchtsaft

Der aus den Früchten austretende Saft wird als Grundlage für die Suppe verwendet.

Saft auspressen

Der restliche Saft, der noch in den zerstampften Früchten ist, wird per Hand ausgedrückt.

Suppe wird gekocht

Im nächsten Schritt kocht Elizabeth Mensah den Palmfruchtsaft.

Zutaten

Wenn die Suppe ausreichend erhitzt wurde, werden weitere Zutaten wie hier beispielsweise Fisch hinzugegeben, um der Suppe einen unverwechselbaren Geschmack zu verleihen und wichtige Nährstoffe beizufügen.

Herstellung von Fufu

Während die Beilage zubereitet wird, kümmern sich zwei weitere Mitarbeiter um das Fufu, das hier aus zerstampftem Maniok und Kochbananen hergestellt wird: John Ackom stampft beide Zutaten ein und Agnes Memsah kümmert sich darum, dass Maniok und Kochbanane gleichmäßig im Brei verteilt sind.

Rebecca Appah

Kellnerin Rebecca Appah serviert im Anschluss Fufu und Palmfruchtsuppe in einem Teller.

Francis Opoko

Nun kann man es sich schmecken lassen: Gast Francis Opoko kommt gerne zu Elizabeth Mensah's Chop Bar, um dort seine Leibspeise Fufu zu genießen.

Fufu wird normalerweise ohne Besteck gegessen. Man formt einfach mundgerechte Bällchen und tunkt diese dann in die Sauce.

Wie man sieht, kann man Fufu ganz einfach nachkochen und die Zubereitung der Beilage ist sehr variabel! Bekommt man keine Palmfrüchte, dann kann man auch jede beliebige würzige Suppe oder Sauce dazu essen. Guten Appetit!