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Frieden für Malawi

In einem Brief berichtet der Geschäftsführer von Opportunity International USA, Bill Morgenstern, über die aktuellen Demonstrationen in Malawi und fordert eine Einkehr des Friedens.

Aktuellen Berichten zufolge kam es in den letzten Tagen zu heftigen Protesten in den Städten Malawis gegen die Regierung, bei denen bisher auch einige Tote und Verletzte zu beklagen sind. Hintergründe der Demonstrationen sind die Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage des Landes und im Zusammenhang dazu werden dem amtierenden Präsidenten Bingu Wa Mutharika korrupte Machenschaften vorgeworfen. Anfang des Jahres wurden zudem Hilfsgelder von über 300 Mio. Euro gestrichen aufgrund schlechter Regierungsführung und repressiver Gesetzgebung. Dies entfaltete sich zudem als eine der Kernursachen für die Verschlechterung der Lage, da Malawis Wirtschaft mit bis zu 40 Prozent auf ausländische Hilfsgelder angewiesen ist.

Klientengruppe Malawi
Auch diese Klientengruppe hofft auf einen baldigen Frieden in Malawi

Während der Proteste, die am 20. Juli 2011 in der südlich gelegenen Großstadt Blantyre begannen, wurden leider auch Filialen der Opportunity Bank of Malawi (OIBM) und Geschäfte einiger unserer Klienten geplündert. „Wir sind dennoch dankbar, dass all unsere Beschäftigten und Klienten wohlauf sind. Trotz allem sehen wir uns aufgrund der brenzligen Situation gezwungen, den Großteil unserer Projekte vorerst zu unterbrechen, um niemanden ernsthaft in Gefahr zu bringen.", erklärte Bill Morgenstern von Opportunity US.

Opportunity ist im ständigen Kontakt mit der Partnerorganisation vor Ort und hofft auf eine Beendigung der Gewalt und eine Rückkehr des Friedens in dem Binnenland Südostafrikas, damit sich die positive Wirkung der Mikrofinanzarbeit in Malawi weiter entfalten kann. Sobald es Neuigkeiten zur Situation in Malawi gibt, werden wir Sie informieren.