Feierliche Büroeröffnung in Köln
Am vergangenen Samstag lud Opportunity International zur Eröffnung des neuen Büros nach Köln ein. Rund 90 Interessierte folgten der Einladung und feierten zusammen mit den Mitarbeitern und Freunden der Stiftung die erfolgreiche Entwicklung der Organisation.
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Stiftungsratsvorsitzender Nils Ritterhoff, der ein paar einleitende Worte sprach und die Gäste im Namen des Stiftungsrates willkommen hieß, bezeichnete den Umzug als einen „kleinen Meilenstein" in der Entwicklung der Organisation und belegte dies gleich mit ein paar Zahlen. Hatte das Opportunity Netzwerk anfangs gerade einmal 100.000 Kreditnehmer, erreicht Opportunity heute nahezu zwei Millionen Klienten. Und auch die Spendenentwicklung von Opportunity Deutschland hat sich sehr positiv entwickelt und kletterte von anfänglich 250.000€ auf mittlerweile zwei Millionen Euro.
Ganz besonders würdigte er in diesem Zusammenhang die Arbeit und den Einsatz von Stefan Knüppel, der „2005 den Vorsitz übernommen und damit eine Dynamik entfacht" hat. Dieser gab das Kompliment jedoch gleich an die Versammelten weiter: „Wir konnten uns entwickeln, dank derer, die heute hier sind. Was uns zusammenbringt, sind die Menschen - Wir alle spüren den Ruf nach Afrika!"
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In seiner Ansprache fasste Stefan Knüppel die Arbeit und die Ziele von Opportunity zusammen und hob hervor, was den Ansatz der Mikrofinanzarbeit so besonders macht: „Mit den Mikrokrediten beginnt das Wunder, dass die Frauen anfangen an sich selbst zu glauben. Dieses Vertrauen in sich selbst ist der Kern der Mikrofinanzarbeit." Er vergaß jedoch auch nicht zu betonen, wie viel noch zu tun ist: „Die Zahlen sind brutal. Über eine Milliarden Menschen sind ohne Kapital."
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Einen lebendigen Einblick in Opportunitys Arbeit vor Ort gab den Versammelten Joyce Owuso-Dabo von Opportunitys Partnerorganisation in Ghana. Die gebürtige Ghanaerin, studierte in England, kehrte jedoch nach ihrem Studium wieder nach Ghana zurück. „Ich erachtete es als hilfreicher, nach Ghana zurückzukehren und die Menschen dort auf ihrem Weg aus der Armut zu unterstützen", erklärte sie. Eindrucksvoll legte sie dar, wie stark ihr Glaube in ihre Arbeit und das Vertrauen in die Menschen in Ghana ist: "Wir glauben, dass die Kredite die wir vergeben ein Saatkorn darstellen, welches durch harte Arbeit zu einem großen Baum heranwachsen wird." Das übergeordnete Ziel ihrer Organisation fasste sie so zusammen: „Unser vornehmliches Ziel ist es, das Leben unserer Klienten grundlegend zu transformieren."
Unter den Rednern war auch Bundestagsmitglied und Opportunity Schirmherr Volkmar Klein. Als Mitglied des Haushaltsausschusses hob er die Bedeutung des Ansatzes von Opportunity hervor, nicht bloß Gelder zu verschenken, sondern sich auf einer Ebene mit den Klienten zu bewegen. „Es entspricht unserem christlichen Menschenbild den Menschen in Afrika ihre Würde wiederzugeben und nicht bloß Almosen zu verteilen", so Klein.
Im Anschluss an die Vorträge, hatten die Gäste die Möglichkeit die einzelnen Arbeitsbereiche innerhalb der Organisation näher kennenzulernen und bei einem kleinen Imbiss mit den Verantwortlichen selbst ins Gespräch zu kommen. Gefragter Gesprächspartner war hier abermals Joyce Owuso-Dabo, die noch viele Fragen der Gäste beantworten konnte.
Opportunity freut sich sehr über die gelungene Einweihungsfeier und dankt allen Gästen für das große Interesse und ihre Unterstützung!



Stefan Knüppel, Joyce Owuso-Dabo und Projektkoordinatorin Anke Luckja
Joyce Owuso-Dabo





