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Erste Bankausstellung im Osten Deutschlands

Hubert Ernst mit dem Publikum
Sparkassenvorstand Hubert Ernst mit dem Publikum

Am 25. Juni 2009 fand in der Sparkasse Dessau eine Vernissage zum Thema „Mit 100 Euro aus der Armut - Kleinkredite als Entwicklungshilfe" statt. Diese bildete den Auftakt für eine Opportunity-Bilderausstellung, die dort vom 25. Juni bis zum 16. Juli besichtigt werden kann.

Die Besonderheit an dieser Veranstaltung ist, dass es sich um die erste Bankausstellung im Osten Deutschlands handelt.

Grußworte gab es an diesem Tag unter anderem vom Sparkassenvorstand Hubert Ernst, dem ersten Spender und Unterstützer. Er bezog sich mit den Worten, dass Armut keine menschliche Eigenschaft ist, auf den Friedensnobelpreisträger Mohammed Yunus. Bundestagsmitglied Engelbert Wistuba, unter anderem im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie tätig, bekannte sein Herz für wirksame Entwicklungshilfe und räumte ein, dass er gern „tätige Organisationen" fördere.

Pastor Thorsten Moll zitiert die Bibel
Pastor Thorsten Moll zitiert die Bibel

Pastor Thorsten Moll, Freund und Förderer von Opportunity International sowie Geschäftsführer und Vorsitzender des Vereins „Verantwortung und Werte", zitierte die Bibel mit folgendem Satz, der sehr zum Nachdenken anregt: „Wer dem Armen gibt, wird keinen Mangel haben, wer aber seine Augen verhüllt, wird reich an Flüchen." Zudem brachte er mit dem  Sinnspruch „Wer ein Geschenk empfängt, der hat volle Hände - wer ein Geschenk gibt, hat ein volles Herz" zum Ausdruck, dass man durch Spenden nicht nur den Armen hilft, sondern auch sich selbst.

Nach diesen einleitenden Worten präsentierte Opportunity-Mitarbeiter Wolfgang Bönsch dem Publikum unsere Arbeit mit anschaulichen Beispielen aus der Mikrofinanzierung. Dies führte zu angeregten Gesprächen im Anschluss an den Vortrag. Ein Film, der die Arbeit von Opportunity in Ghana veranschaulichte, bildete den Abschluss der Vernissage.