Ehrenamtliches Engagement begeistert
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„Ich bin einfach begeistert von Menschen wie Klaus Luther, die sich in Ihrer Freizeit so engagiert für Opportunity International einsetzen", freut sich Opportunity-Mitarbeiter Wolfgang Bönsch nach dem Präsentationseinsatz auf dem ökumenischen Kirchentag in München.
„Da die Methode der Armutsbekämpfung einfach erklärungsbedürftig ist, sind wir dringend auf Menschen angewiesen, die unsere Arbeit gut finden und dieses auch Anderen weitererzählen. So wie zum Beispiel Klaus, der mich unermüdlich und tatkräftig auf der Messe „Die66" und dem ökumenischen Kirchentag in München unterstützt hat!"
Klaus Luther, geboren in Hamburg, ausgewandert und aufgewachsen in Namibia, war tätig als kaufmännischer Leiter in Kapstadt und als Diplom-Volkswirt in der Siemens-Zentrale in München in der Geschäftsplanung und dem Controlling für Auslandsfilialen. Außerdem war er freiberuflich tätig für diverse Unternehmens-Beratungen im Bereich Research und Recherche und freier Investmentberater für Fondsanlagen und Radiomoderator in Sydney und München. Nach dem Berufsende in 2005 wollte der tatkräftige, sympathische und agile „Unruheständler" sich aber nicht aufs Altenteil zurückziehen, sondern lieber noch einiges Gutes in der Welt bewegen.
Lesen Sie hier seinen Bericht über seine Motivation:
„OPPORTUNITY steht bekanntlich für "Gelegenheit, Möglichkeit, Chance" und als ich von Opportunity International Deutschland und dem Engagement der Stiftung gegen die weltweite Armut erfuhr, entstand bei mir das Bedürfnis, mit meinen begrenzten Möglichkeiten diese Arbeit irgendwie zu unterstützen und meinen Beitrag zu leisten, dass bedürftige Menschen in armen Ländern die Chance erhalten, sich und ihre Familien mittels Mikrokrediten aus der Armut zu befreien und ein würdiges Leben zu führen.
Meine besondere Affinität für den afrikanischen Kontinent hat seinen Ursprung darin, dass ich lange und prägende Jahre im südlichen Afrika verbracht habe, wo ich aufgewachsen bin sowie studiert und gearbeitet habe und mein Vater in Namibia im Bereich Wasseranlagenbau tätig war.
Natürlich wurde ich während dieser Zeit, wie auch bei häufigen Besuchen in Afrika und Asien immer wieder mit bitterer Armut und deren negativen Auswirkungen konfrontiert, was zu Spenden für kleine Hilfsprojekte führte, aber vor allem zu meiner Überzeugung beitrug, dass nur mit Hilfe zur Selbsthilfe eine reale Basis geschaffen werden kann, die Armut auch nachhaltig zu bekämpfen.
Deshalb fühlte ich mich vom Opportunity-Konzept sehr angesprochen, so dass ich mich gerne bereit erklärte, ehrenamtlich mitzuwirken und mich bei zwei Großveranstaltungen in München, der Messe 'Die66' und dem ÖKT-Kirchentag am Opportunity-Infostand den zahlreichen Besuchern und Interessenten zum Thema Mikrokredite und der Arbeit von Opportunity zur Verfügung zu stellen.
Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und diese neuen Erfahrungen haben bei mir zu der Erkenntnis geführt, dass einerseits ein enormes Verständnis und Interesse beim Publikum existiert, aber dass noch große Anstrengungen nötig sind, um das offensichtlich vorhandene Potential zur Unterstützung noch weiter zu aktivieren, also neue Förderer und Spender zu gewinnen.
Aus diesem Grunde sind hier in München nun einige Gleichgesinnte bemüht, eine 'Aktionsgruppe' zu gründen, um Ideen zu entwickeln, wie mithilfe von speziellen Aktionen oder bei besonderen Veranstaltungen mit Unternehmen oder dem Privatsektor Spenden zugunsten der Opportunity-Hilfsprojekte generiert und die Botschaft: "Kleine Kredite, große Wirkung" weiter verbreitet werden kann. Vielleicht gelingt es uns sogar, auf diesem Wege einen 'Opportunity Freundeskreis München / Oberbayern' auf die Beine zu stellen!
Bei Interesse hier mitzumachen oder um gute Ideen oder Kontakte mit einzubringen, wenden Sie sich bitte an: oid-munich@gmx.de bzw. per Telefon an Klaus Luther, Tel. 089-83928012. Weitere Informationen zum ehrenamtlichen Engagement finden Sie hier.









