Malawi-Tage in München: Die Kunst des Helfens
![]() Ruth Paulig (1.v.r.) während der Malawi-Tage in der Pasinger-Fabrik in München |
Am 04. Mai, hielt Ruth Paulig, ehem. Landtagsabgeordnete und Opportunity-Botschafterin, einen Vortrag über die Hilfsprojekte der Stiftung. Anlass war der Auftakt der Malawi-Tage in der Pasinger-Fabrik, die vom 04. bis 07. Mai stattfanden. Eröffnet wurde eine Fotoausstellung afrikanischer Künstler, die das Leben in dem bitterarmen Land des subsaharischen Afrika illustrierte.
„Unsere Klienten", erklärte Opportunity-Botschafterin Ruth Paulig, „haben bei normalen Banken keine Chance auf ein Sparkonto oder einen Kredit. Beides ist aber nötig, um profitabel wirtschaften zu können. Wenn etwa Saatgut gekauft werden muss oder ein kleines Geschäft eröffnet werden soll, sind viele auf Kredithaie angewiesen. Gespart wird unter der Matratze." Genau diesen Menschen helfe Opportunity International, auch mit Schulungen zu Gesundheitsthemen und Business-Trainings.
Und das Konzept wirkt! Jüngst veröffentlichte die Kellogg School of Management eine großangelegte Studie über Malawi, in der 500 Klienten von Opportunity mit 500 Personen, die keinen Zugang zu Finanzdienstleistungen haben, verglichen werden. Das Ergebnis: Innerhalb einer Jahresfrist konnten die Klienten ihre Umsätze und das Nettoeinkommen steigern, häufiger sparen und die Zahl ihrer Kunden erhöhen. Dabei einer der wesentlichsten Effekte: Weil es den Klienten besser geht, investieren sie mehr in die Bildung ihrer Kinder.









