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"Wir hätten da was für Euch!"

Mit diesem Satz kamen Maximilian, Operationsassistent in Ausbildung, und Annica Schöppner, Theologie- und Germanistikstudentin aus Bärenklau/Brandenburg, auf Opportunity-Referent Wolfgang Bönsch zu.

Brautpaar
Das Brautpaar Annica und Maximillian Schöppner

„Als wir vor zehn Wochen geheiratet haben, wurde uns auch Bargeld für unseren Haushalt geschenkt und da haben wir etwas für einen gute Sache zur Seite gelegt. Wir beteten dann zu Gott, dass er uns doch zeigen möge, wem wir dieses Geld geben sollen. Durch Ihre Predigt heute war uns jetzt klar, dass wir das Opportunity geben sollen, und so bin ich schnell nach Hause gefahren um es zu holen", sagte Maximilian.

Auf Initiative von Dietmar Plentz, ein aktiver und in der Region sehr bekannter Bäckermeister und Christ aus Schwante und Vater von Annica, wurde Wolfgang Bönsch in die Evangelisch freikirchlichen Gemeinde Oberkrämer eingeladen. Dort predigte er über Armut und die Möglichkeit, diese mit Hilfe von Mikrokrediten und Schulung wirksam zu bekämpfen.

Dabei arbeitete er auch heraus, dass Christen ihren Zehnten oder die Kirchensteuer nicht nur für sich selbst, also für die neue Orgel, den starken Beamer, das tolle Musikequipment, das kuschelige Kirchencafé usw. ausgeben sollten. So setze die EKD gerade mal 1,12 Prozent der Kirchensteuereinnahmen für die Entwicklungshilfe ein.

"Das Gebot von Jesus Christus, 'Liebe deinen Nächsten',  ist kein Ratschlag, sondern ein Befehl. In 2003 Versen der Bibel geht es um die Armen. 'Gebt ihnen zu essen, helft ihnen!', sagt Jesus. Das ist ernst gemeint! Das entscheidet, ob du Teil des Reiches Gottes bist oder nicht!", zitierte Bönsch den Leadsänger der irischen Rockband U2, Bono aus einem Interview in der Zeitschrift „Aufatmen", und weiter: "Im Geben liegt ein großer Segen, verzichtet doch nicht darauf. Gebt und es wird euch gegeben, mehr als ihr gebt."

Die Besucher und der Leiter des Gottesdienstes und Mitälteste, Christian Karl, zeigten sich beeindruckt und begeistert von der Predigt und der nachhaltigen Arbeit von Opportunity International unter den Armen. Er kündigte an, neben der Sammlung im Gottesdienst, die über 750 Euro erbrachte, Opportunity International als Gemeinde noch weiter zu unterstützen.

„Ich war sehr gerührt und dankbar als ich, schließlich wieder zuhause, den Umschlag von Maximilian und Annica geöffnet habe und 1.000 Euro in kleinen Scheinen vorfand. Dankbar bin ich auch für den tollen Tag und die herzliche Aufnahme in der quicklebendigen EFG Oberkrämer!", freut sich Wolfgang Bönsch.