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Gemeinsames Feiern: »Africa meets Marburg«

Nach einem halben Jahr Vorbereitung war es im November wieder soweit: Bereits zum dritten Mal lud die Anskar-Kirche Marburg zum Deutsch-Afrikanischen Kulturfestival »Africa meets Marburg«, bei dem mehr als 400 Besucher ausgelassen zu mitreißender Livemusik tanzten.

Erster Act des Abends war die Nachwuchsband »No Tears« mit Musikern aus Sambia und Deutschland, die Eigenkompositionen zwischen Reggae, Pop und Rock mitgebracht hatten. Anschließend stellten die tanzbare Trommelarrangements von »Abdullah & Peter« sicher, dass die Besucher in Bewegung blieben. Die Katholische Hochschulgemeinde Gießen war mit ihrem Gospelchor »Stimme Afrikas« vertreten, der  mit stimmgewaltiger Gesangsdarbietung beeindruckte. Zum krönenden Abschluss verbreiteten »Sir Mystic & The Stars« afrikanische Reggaeklänge, zu denen die Besucher bis spät in die Nacht tanzten.

Im Vorraum des Bürgerhauses war ein afrikanischer Markt aufgebaut, auf dem Instrumente und Schmuck angeboten wurden. Fürs leibliche Wohl sorgten Stände mit original afrikanischer Küche. Beim Genuss von Chipattis, Yams und Couscous konnten die Gäste im Rahmen einer kleinen Modenschau die Farbenprächtigkeit afrikanischer Gewänder bewundern.

Veranstalter Pastor Alexander Hirsch erklärte, dass das »gemeinsame Feiern« im Vordergrund des Abends stand. Die bunte Vielfalt sollte aber auch vor Augen führen, wie einseitig das weitverbreitete Bild von Afrika als »verlorenem Kontinent« sei.

Ein Teil der Erlöse des Abends kommt Mikrofinanz-Projekten von Opportunity International in Malawi zugute. Opportunity-Mitarbeiter Wolfgang Bönsch, der den Infostand vor Ort betreute, freute sich über das rege Interesse auf der rundum gelungenen Veranstaltung: «Morgens um eins konnte ich kaum mehr sprechen, weil ich wegen der heißen afrikanischen Musik, so oft laut schreiend erklären musste, wie man mit Mikrokrediten Armut bekämpft!»